Radio Tirana
Sendereihe:
Der Kampf der Arbeiter und werktätigen Schichten und die Lage in den kapitalistischen und revisionistischen Ländern
27. 7. 1976
Kommentar: Wsetdeutschland
„Roter Morgen“, Zentralorgan der KPD/ML, entlarvt in einer seiner letzten Ausgaben den Betrug des DGB-Apparates, der versucht,m angesichts der immer stärker werdenden Empörung über die in Westdeutschland vom kapitalistischen Staat praktizierten Berufsverbote aus schwarz weiß zu machen, um den Widerstand dagegen zu lähmen. So tönte das DGB-Organ „Welt der Arbeit“: „Noch nie haben die Deutschen so viel Freiheit gehabt.“
„Roter Morgen“ betont: Diese Verteidigung der Unterdrückungsmaßnahmen des westdeutschen Imperialismus durch den DGB ist keineswegs zufällig, denn der DGB-Apparat greift selbst zu faschistischen Methoden, um mit Hilfe der sogenannten Unvereinbarkeitsbeschlüsse marxistisch-leninistische und revolutionäre Arbeiter aus den Gewerkschaften zu schmeißen. Schließlich und nicht zuletzt, heißt es ferner im „Roten Morgen“, hat der DGB noch jedes vom Bundestag verabschiedete Gesetz, das die Faschisierung weiter vorantreibt und die politische Unterdrückung verschärft, wie zum Beispiel das 14. Strafrechtsänderungsgesetz, abgesegnet. Die DGB-Bonzen, schreibt „Roter Morgen“, abschließend, die die kapitalistische Ordnung verteidigen und die Faschisierung zu vertuschen suchen, indem sie ihr einfach das Etikett „Freiheit“ aufkleben, sind Betrüger, die schonungslos bekämpft werden müssen.
ENDE